Along the Lines

Along the Lines ist eine künstlerische Projektinitiative der freischaffenden Künstlerin und Kuratorin Natalia Irina Roman, in Kooperation u.⁠ ⁠a. mit der Deutschen Bahn (Location Partner), dem Hauptstadtkulturfonds (100⁠ ⁠% Finanzierungspartner für 2018 und 2019), Berliner S-Bahn Museum und Historischen S-Bahn e. V. (Forschungsprojektpartner). Die Stellwerke der Deutschen Bahn verlieren immer mehr ihre Funktion als Streckenposten und bleiben meistens ungenutzt, da sie sich zu nahe an den Gleisen befinden. 2018 würde zum ersten Mal eine künstlerische Arbeitsmethode von ihr erfolgreich getestet, die die Transformation und die Neuaktivierung der Stellwerke erlaubt. Die Stellwerke und andere stillgelegte Orte der Bahn bieten ein unerforschtes Potenzial für Kunst entlang der Berliner S-Bahn und U-Bahn Gleise.

Züge haben schon immer Faszination erregt. Sie formen unseren Alltag und spielen eine große Rolle dabei, wie wir mit dem Phänomen Zeit umgehen. Pendler*innen und Gelegenheitsnutzer*innen des Berliner Schienennetzes nehmen nur selten die Umwelt war, die sie tagtäglich während der Bahnfahrt umgibt. Beim Zugfahren sind Zeit und Raum Übergangsphänomene. Für gewöhnlich sieht man nur das zu erreichende Ziel.

Installation von Natalia Irina Roman, S-Bahn Tempelhof | Along the Lines 2018

Along the Lines wirft neues Licht auf dieses modern Phänomen und rückt die Reisezeit zurück in den Fokus des Bahnreisens. Along the Lines haucht mittels Kunst stillgelegten Bahnorten wieder Leben ein – von schlafenden Orten zu Orten für Kunst – und hebt so das Potenzial der Gebäude hervor.